GPS-Ortung zur Unterstütung

Senioren können im fortschreitenden Alter leichter als in jungen Jahren die Orientierung verlieren. Das gilt ganz besonders für Personen mit einem eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen wie Demente oder Alzheimerkranke. Da zu dem Krankheitsbild oft ein großen Bewegungsdrang gehört, können Betroffene in kurzer Zeit mehrere Hundert Meter oder sogar einige Kilometer gehen. Die Angehörigen sind dann zu Recht in Panik, denn es drohen Unterkühlung, Dehydrierung und die vollständige Orientierungslosigkeit.

Dieses Szenario kommt in der Realität leider häufig vor. Die Zahl von dementen und orientierungslosen Senioren steigt und die Betreuung ist äußerst nerven- und zeitaufwendig. Angehörige kommen ohne Unterstütung schnell an ihre Grenzen. Ein unachtsamer Moment reicht und die Dementen kommen ihrem Bewegungsdrang nach und laufen weg. Ein kleines GPS-Signal von einem GPS Finder kann in diesen Fällen helfen, die Senioren schnell wieder zu finden. Dieses ist in Form von GPS-Sendern (z.B. ein GPS Armband) und über spezielle Seniorenhandys verfügbar. Selbst mit einem handelsüblichen Smartphone ist eine GPS-Überwachung und Ortung der Personen möglich.

So funktioniert die GPS-Ortung

Spezielle Seniorenhandys oder GPS-Tracker (Sender) fügen über eine SOS-Taste. Nach dem drücken dieser „Find me“-Funktion, wird als Notruf eine SMS mit GPS-Koordinaten an eine fest hinterlegte Rufnummer übermittelt. Damit kann der Betreuer anhand der Satellitendaten auf einer Karte am PC oder Smartphone den genauen Standort der hilfsbedürftigen Person ersehen.

Die GPS Ortung funktioniert vergleichbar zu der GSM Ortung in einem Mobilfunknetz, nur wesentlich genauer. Bei der typischen Handyortung wird das GSM-Signal zu den nächsten Sendemasten ermittelt und weitergegeben. Auf diese Weise können die nächsten Funkzellen ermittelt werden, die einen überschaubaren Bereich abdecken. Wie die Ortung mit einem GPS-Signal oder über das Mobilfunknetz genau funktioniert, ist auf der Webseite https://gps-ortung.net/personenortung/ nachzulesen.

Rechtliches zur Personenüberwachung

Durch die GPS-Ortung der Senioren können die Angehörigen oder das Pflegepersonal die Personen schnell und zielstrebig ausfindig machen. Allerdings ist diese Art der Personenüberwachung nur innerhalb eines genau definierten rechtlichen Rahmens legal. In der Regel heißt das: Die Person muss damit einverstanden sein. Ist diese nicht mehr Herr der eignen Sinne, muss der Vormund entscheiden. Ohne eine solche Einverständnis ist die Überwachung und Ortung grundsätzlich nicht erlaubt.

Vorteile eines Handys mit GPS-Ortung

Seniorenhandys mit GPS-Ortung haben einen entscheidenden Vorteil für die Nutzer. Sie können damit auch telefonieren. Das ist mit einem reinen GPS-Sender nicht möglich. Das heißt: Die Senioren können ihre Situation schildern und so zum Auffinden bzw. zur Beruhigung der Angehörigen beitragen oder selbst um Hilfe bitten. Diese GPS-tauglichen Handys und Smartphones sind so eine enorme Absicherung für Senioren. Allerdings funktioniert diese nur, solange der Nutzer nicht schwer an Demenz oder Alzheimer erkrankt ist. Dann sind Handys keine gute Wahl, da sie verloren gehen oder möglicherweise weggeworfen werden.

Vorteile von GPS-Sendern für Demente

Im fortgeschrittenen Stadium einer Demenzerkrankung oder bei Senioren, die sich selbst nicht mehr sehr gut orientieren können, ist ein GPS-Sender die bessere Wahl. Dieser sogenannte GPS-Tracker wird zum Beispiel am Handgelenk getragen oder kann an einem Gürtel befestigt werden. Es gibt sogar Modelle, die im Schuh eingelassen sind, damit die Demenzkranken sie nicht entfernen können. Besonders bei sehr alten Personen oder Senioren, die zu Orientierungsproblemen neigen, sind GPS-Tracker eine sehr sinnvolle Möglichkeit, für mehr Sicherheit zu sorgen.

Bei dem Versandhaus Amazon sind GPS Tracker oder Handys mit GPS Ortung mit einem vierwöchigen Rückgaberecht bei Nichtgefallen erhältlich: