Seniorentelefone erleichtern die Kommunikation

Senioren haben besondere Ansprüche an ihr Leben und ihre Wohnausstattung. Das Telefon nimmt dabei einen zentralen Platz bei der Kommunikation ein. Wichtiger ist ein einfach bedienbares Gerät nutzen zu können, das komfortabel und zweckmäßig zugleich ist. Diese Voraussetzungen erfüllen Seniorentelefone.

Angepasste Funktionen

Neben einer leichten Bedienung und einfacher Menüführung müssen Seniorentelefone eine besondere Eigenschaft aufweisen: Diese müssen laut genug sein, denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Töne nicht mehr richtig hören können. Deshalb lässt sich die Lautstärke solcher Modelle dem Hörvermögen anpassen. Bei den besseren Modellen gibt es entsprechende Variationsmöglichkeiten. Der Sprachempfang über den Hörer kann etwa bis zu zwanzigmal lauter, das Klingeln bis zu fünfmal stärker als bei Standardtelefonen sein. Wenn das nicht ausreichend ist gibt es Telefone, die mit einer nützlichen Zusatzfunktion ausgestattet sind. Diese erleichtern, indem das Anrufsignal zusätzlich mit Leucht- und Vibrationssignalen ertönt.

Spezielle Eigenschaften für Hörgeräte?

Eine wichtige Eigenschaft für die ältere Generation ist, dass Endgeräte kompatibel mit einem Hörgerät sind. Auf die Hörgerätekompatibilität ist zu achten, wenn ein analoges Hörgerät verwendet wird. Sonst können beim Telefonieren Störgeräusche wie ein Rauschen oder Brummen auftreten. Bei modernen, digitalen Hörgeräten treten diese Nebengeräusche im Regelfall nicht auf.

Aber nicht nur das Hören wird erleichtert, auch das Sehen: Telefone mit Display haben eine besonders kontrastreiche und gut beleuchtete Anzeige und allgemein sind die Tasten bei Seniorentelefonen etwas größer. Das reicht wie vorgestellt bis zu sogenannten Großtastentelefonen, die über besonders große Tasten mit deutlichen Aufschriften verfügen.

Einfacheres Telefonieren, so leicht wie möglich

Die Bedienbarkeit bei Seniorentelefonen weist noch eine Besonderheit auf: Eine Anzahl von Kurzwahlspeicherplätzen, die mit einem Tastendruck eine hinterlegte Telefonnummer anwählen, gehört zum Standard. Die wichtigsten Rufnummern müssen so nicht bei jedem Anruf wiederholt eingegeben werden, sondern lassen sich bequem mit einer Taste aufrufen. Trotzdem ist die Bedienung einfach und übersichtlich, um den Senioren oder Personen mit Handicap bei einem guten Funktionsumfang das Telefonieren so leicht wie möglich zu machen. Gleiches gilt übrigens für Seniorenhandys, die in den Funktionen bewusst einfach gehalten sind. Häufig hört man den Wunsch: Aber bitte ein Telefon ohne viel Schnickschnack.

Seniorentelefone kostenlos testen

Im fortgeschrittenen Alter ist es wichtig, ein neues Produkt zunächst zu testen. Versteht man beispielsweise beim derzeitigen Telefon den Anrufer nur schlecht, kann mit einem neuen Telefon zunächst geprüft werden, ob damit eine Verbesserung bei der Lautstärke oder dem Tonklang in Höhen und Tiefen sichergestellt wird. Bei einen Onlinebestellung im Internet dürfen Seniorentelefone und auch jedes andere Produkt innerhalb von 14 Tagen (inklusive Wochenende und Feiertage) ohne Angabe von Gründen zurückgeschickt werden. Diese kostenlose Testphase sichert die gesetzliche Widerrufsfrist zu.

Seniorentelefone: Alternativen für jede Lebenssituation

Seniorentelefone sind Festnetztelefone. Es gibt zu diesen Geräten einige Alternativen, die für bestimmte Lebenssituationen ebenfalls eine gute Wahl sein können:

  • Seniorenhandys/Senioren-Smartphones:

    Senioren, die noch aktiv und viel unterwegs sind, sollten sich ein Seniorenhandy oder ein Senioren-Smartphone anschaffen. Diese Mobiltelefone sind auf die besonderen Bedürfnisse der älteren Generation abgestimmt. Unter anderem sind die Tasten besonders groß und in der Anzahl reduziert, die Schrift ist extra groß und die Lautsprecher lassen sich besonders laut einstellen. Viele weitere Extras bieten zusätzlichen Nutzen. Unter den Seniorenhandys sind insbesondere Notrufhandys hervorzuheben, die mit einem Notrufknopf ausgestattet sind. Über diesen lässt sich bei zum Beispiel Stürzen oder anderen gesundheitlichen Problemen per Tastendruck Hilfe herbeiholen.
  • Hausnotruf:

    Eine stark erweiterte Funktion wie die der Notrufhandys bietet ein Hausnotruf. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das aus zwei Komponenten besteht. Zum einen ein Endgerät, zum anderen ein Notrufknopf. Der Notrufknopf wird in der Regel am Körper getragen - zum Beispiel als Armband. In Notfällen kann die Person diesen Knopf drücken. Dabei wird eine Verbindung zum Endgerät aufgebaut, das seinerseits eine Telefonverbindung in eine Hausnotrufzentrale herstellt. Diese kann über Lautsprecherfunktionen in die Wohnung hineinhören und ggf. Hilfe schicken. Der Hausnotruf ist bei fortschreitendem Alter oder andauernden gesundheitlichen Problemen die logische Erweiterung für ein Seniorentelefon.
  • Telefonverstärker:

    Ein weiteres Gerät, das Senioren beim Telefonieren unterstützt, ist ein Telefonverstärker. Dieser verstärkt die Lautstärke beim Telefonieren. In Kombination mit Seniorentelefonen oder Großtastentelefonen ist ein Telefonverstärker eine enorme Hilfe bei etwas Alltäglichem: dem Telefonieren.

Es gibt im Themenfeld der Seniorentelefone viele weitere spezielle Telefone oder Geräte, die das Telefonieren unterstützen. Senioren müssen also nicht mit zu kleinen Tasten, zu kleiner Schrift im Display oder zu leise eingestellten Telefonen herumärgern.